Liebe Francoise, Michael und Ulli,
sitze hier im Büro und denke vor und nach. Was oder wen wollen wir wie und
wohin bewegen?
Kennzeichen einer mystischen Vereinigung sind deren geistiges Niveau und
Liebe.
Wir alle sind auf dem Wege des Lernens. Wir machen Fehler und erkennen diese
bei anderen.
Das Prinzip ich bin gut weil andere schlechter sind ist kein Weg des R.C.
Nehmen wir die auf und pflegen sie, die scheinbar andere Wege gehen wollen.
Was sind wir denn mehr als die Summe unserer Taten im Lichte der Weisheit?
Lasst uns in dieser Zeit des Advents doch Besinnung und Konzentration auf
das Wesentliche üben.
Wir sind in einer Zeit des Überganges mit Turbulenzen und Unsicherheiten.
Wenn wir uns verunsichern wollen und mehr Turbulenzen erzeugen, werden wir
ernten.
Liebe Francoise, sicher meinst Du es im Kern gut mit deinen Worten. Du
machst Dir Sorgen.
Das heißt, dir ist wohl gelegen am Wohle der Städtegruppe. Nur der Ton macht
die Musik.
Was hindert dich daran im Januar die neuen Räume zu besichtigen?
Sicher sind die Anweisungen des Imperators für uns nicht transparent genug.
Doch sind wir uns stets bewusst, dass wir eine hierarchische Struktur haben?
Nicht blindes Folgen ist die Devise, sondern bewusstes Verstehen.
Warum gibt es diese Anweisung eigene Räume zu initiieren?
Ist es nicht Zeit den Schutz der Freimaurerei zu verlassen?
Alles hat seine Zeit und wer entscheidet wann diese reif ist? Wir?
Gewiss sollen wir nicht Schafe sein und blöken was der Leithammel vorgibt.
Doch in meinen Augen ist es nicht der Leithammel, sondern der achtsame
Schäfer.
Aber wer ist der Schäfer. Doch nicht unser Imperator?
Auch mir geht es gespalten: einerseits ist dort das gemachte Nest und
andererseits die Chance oder das Risiko anderen Boden zu beackern, Samen
auszusäen und Früchte zu ernten.
Der Schritt hinaus in die Ungewissheit ist gefährlich und unklar.
Nur wer wagt gewinnt. Dem allzu zaghaften, zögerlichen und trägen denkendem
Handeln zu folgen ist auch eine Möglichkeit. Diese Möglichkeit möchten
einige mehr nutzen um sicher zu sein.
Einige andere sind im Hintergrund und betrachten das Geschehen und begleiten
in Gedanken.
Wieder andere sind aktiv, vielleicht etwas forsch und gestalten dasjenige
was unsere Zukunft sein kann.
Lasst uns doch alle gemeinsam uns so annehmen wie wir sind und die Zukunft
gestalten und nicht verhindern.
Adventliche Grüße an alle da draußen in der bitteren Kälte
Benno Burghardt